Fotografieren als achtsame Übung

Achtsamkeit und Fotografie kannst du auf wunderbare Weise miteinander verbinden, um Deine Fähigkeit zu verbessern, bewusst und präsent im Moment zu sein, während Du fotografierst.

Hier sind einige Wege, wie Du achtsam sein kannst, während Du fotografierst:

  1. Bewusstes Sehen: Nimm Dir Zeit, um Deine Umgebung bewusst zu betrachten und zu erforschen. Bemerke die Formen, Farben, Texturen und Lichtverhältnisse um Dich herum. Sei offen für die Schönheit im Alltäglichen.
  2. Tiefes Atmen: Bevor Du mit dem Fotografieren beginnst, nimm ein paar tiefe Atemzüge, um dich zu zentrieren und im Moment anzukommen. Atme bewusst ein und aus, um dich auf den Akt des Fotografierens vorzubereiten.
  3. Vollständige Präsenz: Konzentriere dich vollständig auf das, was Du fotografierst. Lass störende Gedanken oder Ablenkungen los und tauche ganz in den Moment des Fotografierens ein.
  4. Achtsamkeit beim Sehen und Komponieren: Achte bewusst auf das, was Du durch den Sucher oder das Display siehst. Beachte die Linien, Muster und Perspektiven in Deinem Bild und komponiere bewusst Deine Aufnahme.
  5. Bewusstes Auslösen: Drücke den Auslöser bewusst und achte auf den Moment des Fotografierens. Sei Dir der Empfindungen in Deinem Körper und der Auslösezeit bewusst, um den perfekten Moment einzufangen.
  6. Wertschätzung des Moments: Nachdem Du ein Foto gemacht hast, nimm Dir am Abend die Zeit, um es noch einmal bewusst zu betrachten und zu würdigen. Schätze die Schönheit und Einzigartigkeit des Moments, den Du festgehalten hast. Erinnere dich nun noch mal in allen Einzelheiten. Ist er in deiner Erinnerung genaus so, wie Du ihn auf dem Bild festgehalten hast?
  7. Dankbarkeit für die Gelegenheit: Praktizieren Sie Dankbarkeit für die Möglichkeit, zu fotografieren und die Schönheit der Welt festzuhalten. Seien Sie dankbar für die Fähigkeit, durch Ihre Linse Momente für die Ewigkeit einzufangen.

Durch die Praxis der Achtsamkeit beim Fotografieren kannst Du nicht nur Deine fotografischen Fähigkeiten verbessern, sondern auch eine tiefere Verbindung zu Deinem Motiv und eine erhöhte Wertschätzung für die Welt um Dich herum entwickeln. Es ist eine Möglichkeit, den Moment zu schätzen und die Freude am Fotografieren in vollen Zügen zu erleben.

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